Bevorstehende Termine:


~ O K T O B E R ~

                 Mi., 18.10.2017 ab 18.00 Uhr

Erweiterte Vorstandssitzung im

Taubenheim am Grote-Dahl-Weg 20

~ N O V E M B E R ~

Mi., 01.11.2017 ab 10.00 Uhr

Herbstversammlung im Taubenheim

am Grote-Dahl-Weg 20

     
                 So., 05.11.2017 ab 10.00 Uhr

Siegerehrung der Ruhrgebietsflüge

in der Vest-Arena in Recklinghausen

     
Sa., 18.11.2017 ab 14.00 Uhr

Westfalen - Champions - Day

im Bürgerhaus Oelde, 59302 Oelde


Westfalen - Champions - Day

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200 Kilometer zum Aufwärmen

Züchter-Neuling Detlef Hanke schickt Sonntags erstmals seine Tauben auf die Reise

Erste Bewährungsprobe beim Saisonstart der Taubenzüchter

Nein, dieses noch etwas zerzauste Duo aus dem Schlag von Detlef Hanke ist gerade mal 14 Tage alt und bis zur Eröffnung der Reisesaison der Brieftaubenzüchter in der RV Germania am Sonntag (23.04.) noch nicht flügge. Aber der Neuling im Verein hat seit dem vergangenen Jahr mit anderen Tieren darauf hingearbeitet, in der Saison 2017 erstmals Tiere aus eigener Zucht mit dem Taubenexpress auf die Reise zu schicken. Zum Auftakt werden rund 1.800 Brieftauben im hessischen Schlüchtern aufgelassen.


Detlef Hanke (r.) ist seit 2016 Mitglied der RV Germania und schickt Sonntag seine ersten Tauben in den Wettflug. Ratschläge für seine Zucht bekommt er auch vom RV-Vorsitzenden Martin Fischer (l.) und RV-Sprecher Martin Tamsel.
Detlef Hanke (r.) ist seit 2016 Mitglied der RV Germania und schickt Sonntag seine ersten Tauben in den Wettflug. Ratschläge für seine Zucht bekommt er auch vom RV-Vorsitzenden Martin Fischer (l.) und RV-Sprecher Martin Tamsel.

Werne~ Rund 1.800 Brieftauben werden die Mitglieder der Reisevereinigung Germania zum Saisonstart am Sonntag (23.04.) in den Himmel steigen lassen. Der erste von insgesamt 14 Flugwettbewerben für die Alttiere führt die Helfer auf dem Transport-LKW ins hessische Schlüchtern. Von dort haben die Tiere zur Eingewöhnung knapp 200 Kilometer Flugstrecke vor sich. Wir haben Züchter Detlef Hanke bei seinen Vorbereitungen über die Schulter geschaut.

 

"Die Tiere erreichen beim Heimflug Geschwindigkeiten von 80 bis 100 Kilometern in der Stunde", berichtet der RV-Vorsitzende Martin Fischer beim Treffen an Hankes Schlag. Das Tempo sei allerdings stark von den Witterungsverhältnissen abhängig: "Bei Gegenwind dauert es eben länger, mit Rückenwind geht es schneller -  das ist beim Flieger in den Urlaub ja auch nicht anders."

Die hiesige Gemeinschaft der Brieftaubenzüchter setzt sich aktuell aus 13 Vereinen zusammen, neben den Vereinen aus Werne gibt es Mitglieder in Herbern, Hamm und Rinkerode. 82 Mitglieder sind es insgesamt, 56 davon besitzen sogenannte "reisende Schläge". Das heißt, sie haben noch eine eigene Zucht, mit der sie sich aktiv an den regelmäßigen Wettbewerben beteiligen.

Auch wenn sich die Züchter aus Nordkirchen im vergangenen Jah einer anderen Vereinigung angeschlossen haben, so gebe es immer wieder auch Neuzugänge in den Reihen. Detlef Hanke etwa ist erst seit dem vergangenen Jahr dabei, mit Helmut Pelster nahm ihn ein heimischer Züchter mit Erfahrung aus fünf Jahrzehnten unter seine Fittiche. Mit Erfolg, denn schon die ersten eigenen Tauben holten im zurückliegenden Herbst erste gute Platzierungen für den Geschäftsmann, der beruflich in Sachen Sonnenschutztechnik unterwegs ist.

"Taubenzucht ist eine hohe Kunst. Mit Füttern und Wasser geben allein ist das nicht getan", sagt Hanke und räumt ein, seine Einschätzung dieses Hobbys gewaltig revidiert zu haben. Schon sein Vater züchtete Brieftauben, nach dessen Tod hatte der Sohn zunächst kein Interesse, die Arbeit mit den Tieren fortzusetzen. Nun aber hat in seinem Garten eine moderne Anlage für die Tiere Platz gefunden.

Reinigung und Verdunklung des Schlags geschehen in der noblen Konstruktion sogar automatisch. Gut zwei Stunden am Tag kümmert sich Hanke dennoch um die Tauben; in der aktuellen Trainingszeit investiert der 52-jährige noch mehr Zeit in das für ihn neue Hobby.

Am Sonntag (23.04.) starten dann erstmal Alttiere aus seinem Schlag beim Preisflug in die neue Saison. Die Entfernungen werden dabei sukzessive gesteigert. Beim letzten Flug der Saison erfolgt der Start in Wels, der zweitgrößten Stadt Oberösterreich. "Das ist dann eine Luftlinien-Entfernung von 600 Kilometern", kündigt Fischer an.

Vor den Wettkämpfen ist die richtige Ernährung der Tauben wichtig. Vor den Flügen nehmen die sportlichen Tauben viel fettes Futter zum Aufbau der Reserven zu sich. Zur Regeneration ist nach der Rückkehr oftmals Nahrung mit hohem Eiweiß-Anteil nötig. Die Motivation für das enorme Heimfindevermögen ist dagegen unverändert: "Schon bei den Vorflügen werden die Tauben erst mit ihren Partnerinnen zusammengebracht. Dann werden die Paare getrennt. Danach ist die Taube dann bemüht, möglichst schnell zurückzukommen", berichtet Pressesprecher Martin Tamsel.

Die Saison ist nach den Wettflügen der Tauben mit einem Alter von bis zu sieben Jahre noch nicht beendet. Ab September kann dann der Nachwuchs der jährigen Tauben zeigen, was in ihm steckt. Die Saison dieser Jungentauben geht über sieben Flüge auf Strecken von 100 bis 300 Kilometern.

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Frohe Ostern

 

 

Die RV "Germania" Werne wünscht allen Züchtern, Besuchern, Freunden und Familien ein Frohes Osterfest.

 

Für den am kommenden Wochenende Start in die Reisesaison 2017  wünschen wir allen Sportsfreunden den erhofften Erfolg. 

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Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen Sportfreunden und Sportfreundinnen, sowie allen Angehörigen, ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. 

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Erfolgreiche Schönheiten

v.l.n.r.:K. Hälker, A. Drechsler, W. Bomholt, F. Hälker, K. Tätweiler, K. Reher, R. Waltermann, D. Schulte, L. Tätweiler, H. Märtens u. D. Beyer.
v.l.n.r.:K. Hälker, A. Drechsler, W. Bomholt, F. Hälker, K. Tätweiler, K. Reher, R. Waltermann, D. Schulte, L. Tätweiler, H. Märtens u. D. Beyer.

RV Germania ehrt bei Siegerausstellung Züchter der besten Brieftauben des Jahres

Werne~ Die Arbeit mit den Brieftauben beruhigt, findet Heinz Märtens. Er züchtet seit Jahrzehnten Brieftauben. In diesem Jahr stellt er das Standard Weibchen der RV Germania. "Das ist das schönste Weibchen der Ausstellung", sagte Vorstandsmitglied Martin Tamsel.

 

Märtens Brieftaube ist nicht nur schön. "Alle Tiere, die die Züchter hier zeigen, müssen während der Reisesaison etwas geleistet haben", sagte Tamsel. Nicht umsonst heißt die Zuchtschau im Taubenheim Siegerausstellung. Keine Frage also, dass auch die erfolgreichsten Züchter der Reisesaison im Fokus standen. Sie nahmen am Samstag ihre Auszeichnungen entgegen. Die Züchter der schönsten Tiere bekamen ihre Preise am Sonntag überreicht.

Zuvor waren die drei Preisrichter gefragt. Von Freitag nachmittag bis Mitternacht begutachteten sie die knapp 300 Tiere, bewerteten beispielweise die Qualität des Gefieders. Bis zuletzt war unklar, ob die Richter ihre Aufgabe angehen können. "Wir standen wegen der Vogelgrippe bis zur letzten Minute im Kontakt mit dem Veterinäramt, dessen schriftliche Genehmigung die Ausstellung möglich machte", so Tamsel.

Die Preisträger der Siegerausstellung

       Standard Vogel                                            Standard Weibchen

       09641 - 15 - 0210                                          08413 - 12 - 0375

       Dirk Beyer                                                      Heinz Märtens

 

       Schönster Jungvogel                                  Schönstes Jungweibchen

       09641 - 16 - 0301                                          03443 - 16 - 1262

       Ralf Wintjes                                                    Günter Waßmann

 

 

Beste Gesamtleistung Alttauben

1. Heinz Märtens 280,75 Pkt
2. Elias Dabbelt 280,00 Pkt
3. Bomholt & Hartmann 279,75 Pkt
4. SG Tamsel 279,75 Pkt.

Beste Gesamtleistung Jungtauben

1. Ralf Wintjes 278,75 Pkt
2. Rudolf Waltermann 278,75 Pkt
3. Elias Dabbelt 278,50 Pkt
4. Horst Nickel 278,50 Pkt

v.l.n.r.: E.Dabbelt, L. Schulz, P. Tamsel, K. Kalinowski, L&K Neubauer
Die Jugendlichen konkurrierten bei der Siegerausstellung in einer eigenen Kategorie

 

 

Beste Gesamtleistung Jugendliche

Louisa Schulz                     279,00 Pkt
Patrick Tamsel                   278,50 Pkt
Katrin Kalinowski              278,25 Pkt
Elias Dabbelt                      278,00 Pkt
Leon & Kiara Neubauer   277,00 Pkt

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Heute startet unsere Versteigerung!

Ab heute können Sie auf die Spendentauben und Gutscheine, zugunsten unserer alljährlichen Siegerausstellung vom 10.12 - 11.12.2016, bieten.

 

Unser Katalog ist auf der Auktionsseite www.brieftauben-auktion.de online.

 

Viel Spaß beim bieten!

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Wir nehmen Abschied

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Einladung zum Westfalen-Champions-Day 2016

Die IG-Wesfalenmeisterschaft läd  zur Siegerehrung der Westfalenmeisterschaft 2016 ein. Stattfinden wird die Veranstaltung am 12. November 2016 in der Steverhalle Senden, Dülmener Straße 15, 48308 Senden. Auf dem Programm steht u.a. Siegerehrungen, Forum mit Dipl.Biologe Alfred Berger der Firma Röhnfried und eine Versteigerung von Tauben und Gutscheinen.

 

Die Tauben können ab dem 04. November 2016 im Internet unter

www.brieftauben-auktion.de angesteigert werden.

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"Da musste ich übernehmen"

Wie RV - Jungtaubenmeister Günter Waßmann

zu seinem Hobby kam

Günter Waßmann mit einer seiner erfolgreichen Taube. Insgesamt sind es über 100, die im Garten des Züchters und seiner Frau eine Heimat haben, in die es nach jedem Flug zurück geht.
Günter Waßmann mit einer seiner erfolgreichen Taube. Insgesamt sind es über 100, die im Garten des Züchters und seiner Frau eine Heimat haben, in die es nach jedem Flug zurück geht.

Werne~ Wenn Günter Waßmann sein Hobby pflegt, geht es wuselig und vor allem federreich zu. Waßmann züchtet Brieftauben, von denen über 120 in einem Schlag im Garten seines Hauses in Werne leben. Und mit dieser Freizeitbeschäftigung ist er überaus erfolgreich: Grade wurde er mit seinen Jungtauben Meister der Reisevereinigung (RV) Germania.

 

Wenn der 62-jährige über seine Anfänge als Taubenzüchter spricht, glaubt man kaum, dass er heute mit so viel Begeisterung dabei ist. "Eigentlich ist das alles ganz summ gelaufen", erzählt er dann. 1994 habe seine Tochter, damals neun Jahre alt, eine Taube von ihrem Onkel - Günter Waßmanns inzwischen verstorbenen Bruder - geschenkt bekommen. Anfangs war sie auch mit Begeisterung dabei. Doch wie das so ist mit Kindern: Die Interessen ändern sich fast so häufig wie die angesagteste Boyband und die junge Taubenbesitzerin fand bald ihren Weg zum Volleyball. "Da musste ich übernehmen", erklärt Waßmann lakonisch.

 

Der Taubenschlag in seinem Garten sieht aus wie ein großer Schuppen. Einzig die vier Erker-artigen Käfige an der Vorderseite verraten sofort, dass hier kein Rasenmäher und keine Pflanzkübel untergebracht sind. Zu behaupten, dass er hier viel Zeit verbringt, ist fast eine Untertreibung. Bis zu sechs Stunden am Tag hat Waßmann hier zu tun. "Die Tauben müssen gefüttert werden, morgens und abends werden sie rausgelassen und während sie fliegen, mache ich den Verschlag sauber", erzählte er. Dass man das als Berufstätiger kaum schafft, erklärt zumindest teilweise die Nachwuchssorgen, die die Vereine und Reisevereinigungen plagen. Doch sein Hobby, so Waßmann, sei eben nicht nur zeitintensiv, sondern auch kostspielig. Über 100 Tiere - keine außergewöhnlich hohe Zahl für Züchter - brauchen eben einiges an Futter; und wetterfest untergebracht werden wollen sie auch.

 

Ein Ring trägt die Nummer der Taube und Kontaktdaten des Besitzers. Der andere dient dazu, bei Rennen die exakten Zeiten messen zu können.
Ein Ring trägt die Nummer der Taube und Kontaktdaten des Besitzers. Der andere dient dazu, bei Rennen die exakten Zeiten messen zu können.

Mit mehr als 50 Tieren teilgenommen

 

Dass die ganzen Mühen sich gelohnt haben, zeigte sich für den Taubenzüchter während der sechs Flüge der RV - Meisterschaft der Jungtauben. Mit über 50 Tauben hat er an den Flügen teilgenommen, deren Länge sich von Mal zu Mal steigert. Fast 350 Kilometer weit ging es für die maximal sechs Monate alten Tiere beim letzten Preisflug von Erlangen zurück in die heimatlichen Schläge. Dabei erhalten jeweils das schnellste Drittel der teilnehmenden Tauben Preise, die besten Fünf jedes Züchters werden für die Punktevergabe der Meisterschaft gewertet.

Damit seine Tauben so erfolgreich bleiben, muss sich Waßmann einiges einfallen lassen. "Und man will ja auch immer besser werden", wie er sagt. Schon während der Saison legt er Listen an, in denen mögliche

Zum Transport geht es für die Tauben in Boxen.
Zum Transport geht es für die Tauben in Boxen.

Paarungskombinationen durchdacht werden.  Zu ganzen Papierstapeln verdichten sich diese Überlegungen dann nach dem Ende der letzten Preisflüge. Anschließend werden die Tauben gemeinsam  in einer speziellen Kiste untergebracht, bis sie sich angenähert haben. Gleichzeitig wird sein "Rennstall" immer wieder durch Zukäufe aufgefrischt. Ähnlich wie sich Trainer Thomas Tuchel von Borussia  Dortmund auch in der Sommerpause Gedanken über den Kader für die neue Saison macht, gibt es auch für Waßmann kaum eine Auszeit. Und wenn er erzählt, wie viel Zeit und Zuneigung er in sine Tauben investiert, versteht man sofort, warum sie die "Rennpferde des kleinen Mannes" genannt werden.

 

Nur selten sieht er seine Tiere mal für längere Zeit nicht. "Viele Züchter machen dann direkt nach der Saison Ferien", erzählte Waßmann.

Bei allem Konkurrenzdenken sind die Taubenbesitzer auch ein eingeschworene Gemeinschaft und kümmern sich um die Tiere derjenigen, die gerade im Urlaub sind. Für Waßmann ist es nächste Woche soweit. Dann fährt er an die Nordsee - natürlich ohne Tauben.

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Vater und Sohn an der Spitze

Der Brieftaubensport ist eine große Leidenschaft von Karl Hälker und seinem Sohn Frank. Jetzt hat das Duo die RV-Meisterschaft der Reisevereinigung „Germania“ Werne gewonnen.

Dabei kamen fünf Tauben in die Wertung. Glücklich und stolz sind Vater und Sohn. „Das ist schon etwas Besonderes, die RV-Meisterschaft, die oberste Meisterschaft der Alttauben zu gewinnen“, erklärt Karl Hälker. Mit rund 2.000 Tauben aus 53 Schlägen war der 90 Mitglieder zählende Verein vor 13 Wochen in die Saison gestartet. Die Tiere mussten danach Strecken zwischen 200 und 450 Kilometer Länge zurücklegen. Um die genaue Kilometerzahl und die Flugzeit zu erfassen, bekommt jede Taube einen elektronischen Chip an den Fuß, der per Computer registriert wird. In den Siegerlisten erfasst wird aber nur ein Drittel der Tauben. „Wir sind mit 57 Tauben in die Saison gestartet“, erzählt Frank Hälker. Beim letzten Flug seien es noch 25 Tauben gewesen, von denen es 14 ins erste Drittel geschafft hätten.

 

In die RV-Meisterschaft flossen die Anzahl der Preise, die geflogenen Kilometer sowie die Geschwindigkeit mit ein. 1300 Meter pro Minute, das entspricht 78 Kilometern in der Stunde, erreichte Hälkers schnellste Taube. Damit die Tauben so gute Leistungen bringen, brauchen sie viel Pflege, gutes Futter und eine Menge Training. Bereits seit 1971 züchtet Karl Hälker Tauben. Auf einem Bauernhof aufgewachsen, kam er durch Schulfreunde und Verwandte zu dem Hobby. Damals habe es noch viele Taubenzüchter gegeben. Heute hätten viele ihre Schläge aufgegeben. Zudem fehle der Nachwuchs. „Wer Tauben hat, kann nur verreisen, wenn er jemanden hat, der die Tiere versorgt“, sieht er einen Grund für den Rückgang. „Außerdem genießen Tauben ein schlechtes Ansehen“, so der 57-Jährige. Nachwuchssorgen gibt es bei ihm zu Hause jedoch nicht, denn sein Sohn Frank hat sich von Anfang an für Tauben interessiert.

 

Sohn hat sich von Anfang an für Tauben interessiert

Heute ist der 24-Jährige, der bereits mit zehn Jahren im Verein und Verband angemeldet war, mit der gleichen Leidenschaft bei dem zeitaufwendigen Hobby dabei wie sein Vater. Der verbringt „vier bis fünf Stunden täglich“ mit den Tauben. Wenn einer von beiden mal verreist oder krank ist, kann der andere einspringen. Probleme mit den Nachbarn hat der Rinkeroder auch nicht, dafür nimmt er Rücksicht, indem er seine Tauben nur zu bestimmten Zeiten und am Wochenende sogar gar nicht fliegen lässt. Und gemeinsames Fachsimpeln über Futter, die Behandlung und Vorsorge von Krankheiten sowie die richtige Taktik für den Wettkampf sind wichtig für den Erfolg.  Bei den Hälkers ist Taubensport Familiensache, und das zahlt sich aus. Liebevoll zeigt der Junior eine der 100 Tauben. „Sie sind fast alle zutraulich“, sagt er. Sechs bis sieben Mal im Jahr legt das Weibchen zwei Eier ins Nest und fängt dann an zu brüten. Nach 18 Tagen schlüpfen die Jungen. Mit vier Tagen erhalten sie einen Ring um den Fuß, der ein Leben lang bleibt. „Wir lassen unsere Tauben aber nur vier bis fünf Mal brüten, um sie zu schonen“, erklärt der Züchter. Dreieinhalb Wochen sind die kleinen Tauben alt, wenn sie alleine fressen können. „Dann füttern wir sie aus der Hand mit Leckereien wie Sonnenblumenkernen und Nüssen, um sie handzahm zu machen“, verrät Karl Hälker. Sobald sie anfangen zu fliegen, wird der Nachwuchs ans Haus gewöhnt, damit die Tiere dann mit vier bis fünf Wochen gemeinsam mit anderen kleine Flüge unternehmen.

Mit acht bis zehn Wochen erste größere Flüge

 

Zu ihren ersten größeren Flügen starten sie mit acht bis zehn Wochen. Gezüchtet wird mit erfolgreichen Tauben, wobei die Hälkers auch Freude am schönen Aussehen haben. So finden sich nicht nur klassische grau-grünliche Tauben im Bestand, sondern auch solche mit besonderen Farben. Im Frühjahr werden die Taubenschläge ausgebrannt, um Ungeziefer vorzubeugen. Zusätzlich erhalten die Tauben prophylaktisch einen Wirkstoff gegen Parasiten wie Federlinge in den Nacken geträufelt. Jede Woche nehmen die Tiere zudem ein Wasserbad mit etwas Essig. „Das ist ein altes Hausmittel, und die Tauben gehen da von selber rein“, erzählt der Student für Verfahrenstechnik. Außerdem erhalten sie ebenfalls einmal im Jahr eine Kapsel gegen Darmwürmer. Vorm Start werden zwei bis drei Tauben vom Tierarzt untersucht. Von allen wird eine Kotprobe entnommen. „Ist das Ergebnis nicht in Ordnung, werden alle Tiere behandelt.“ Jede Medikamentengabe bedeute aber eine Formschwächung. Und nur gesunde Tiere brächten Höchstleistung.

 

Nur gesunde Tiere brächten Höchstleistung

Schon lange vor der Meisterschaft beginnen die Züchter mit dem Training der Brieftauben. Drei Mal starten sie vorher mit dem Verein und fünf Mal auf eigene Faust. Für den Transport, in diesem Jahr mussten die Tauben den Weg von Höchstadt in Bayern zum heimischen Stall finden, hat sich der Verein einen Kabinenexpress angeschafft. Dort sind die Tauben in Boxen mit optimaler Durchlüftung, Fressen und Trinken untergebracht. Den Lastwagen fährt ein extra bestellter Fahrer. Wie die Tauben den Weg zurück nach Rinkerode finden, sei bis heute nicht abschließend geklärt. „Sie orientieren sich am Magnetfeld, an Flüssen und großen Straßen“, weiß Frank Hälker. „Und an dem Stand der Sonne“, fügt sein Vater hinzu. Jede Taube fliege aber ihren eigenen Weg, wobei ältere Tauben aufgrund der Erfahrung schneller ankämen. Männliche und weibliche Tauben seien aber in etwa gleich schnell.

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Reiseplanänderung für die Jungreise

Da bei vielen Züchtern die Jungtaubenkrankheit ausgebrochen ist, hat sich der Vorstand

zusammengesetzt und den unten stehenden Reiseplan beschlossen.

Die Preisflüge werden um eine Woche nach hinten verschoben, so hat jeder Züchter genug

Zeit, seine Tauben zu kurieren und an den Preisflügen der RV teilzunehmen.

 

Reiseplan Jungreise 2016

Vorflüge: Auflassort Km Bemerkung
3. Di./Mi. 26./27.07. Brilon 60 Vorflug
4. So. 31.07. Winterberg 90 Vorflug
           
Preisflüge  Auflassort Km Bemerkung
J01 So. 07.08. Frankenau 110  
J02 So. 14.08. Gilserberg 134 Aktion Mensch
J03 So. 21.08. Alsfeld 155  
J04 So. 28.08.

Bad Brückenau

215 Bronzemed.
J05 So. 04.09.

Hammelburg

Schweinfurt

240

263

Res. Bronzemed.
J06 So. 11.09. Erlangen 334 Regionalflug

Hier einmal den Reiseplan zum Ausdrucken:

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Egon Abdinghoff fliegt den ersten Konkurs

Dem Sportfreund Egon Abdinghoff gelang am Samstag(09.07.) das Kunststück, am zehnten Preisflug der RV „Germania“ Werne ab Hemau (419 Km) mit einem  Vorsprung von rd. 6 m/min den 1. Konkurs zu erringen. Nachdem die noch 755 Tauben von insgesamt 44 Züchtern um 07.55 Uhr bei hervorragenden äußeren Bedingungen aufgelassen worden waren, erreichte die Siegertaube mit einer Geschwindigkeit von 1181,271 Metern in der Minute bereits um 13.46.57 Uhr den heimatlichen Schlag.

 

Hier die weiteren Platzierungen: 2. Günter Waßmann (Westfalenperle); 3. Helmut Pelster (Lippebote); 4. Klaus Reher (Westfalenperle); 5. Detlef Schulte (Frohe Heimkehr); 6. Alfons Spitthöver (Heimattreue Stockum); 7. Klaus Reher; 8. Martin Fischer (Frohe Heimkehr); 9. SG Mecklenbrauck (Heimatliebe Rünthe); 10. Helmut Pelster; 11. Detlef Schulte; 12. Alfred Drechsler (Frohe Heimkehr); 13. Karin und Lothar Tätweiler (Frohe Heimkehr); 14. Ernst Sieker (Lippebote); 15. Ralf Wintjes (Lippebote); 16. Rudolf Waltermann (Vorwärts); 17. Karin und Lothar Tätweiler; 18. Bomholt-Hartmann, U. (Berg u. Tal Herbern); 19. G&K Thienel(Eilbote Herbern); 20. Martin Fischer; 21. Paul Krampe (Eilbote Herbern); 22. Elias Dabbelt (Heimattreue Stockum); 23. Martin Fischer; 24. K. u. F. Haelker (Luftkreuzer Ringerode); 25. Heinz Plass (Heimatliebe Rünthe); 26. K. u. F. Haelker; 27. u. 28. Martin Fischer; 29. Karin und Lothar Tätweiler; 30. Alfons Spitthöver.

 

Die letzten Preise für...      
   ...Herbern Herbert Nägeler 14:22:29 Uhr
  ...Rinkerode Heinz Märtens 14:28:57 Uhr
  ...Werne Helmut Pelster 14:17:16 Uhr

Am kommenden Dienstag (12. Juli) findet das Einsetzen zum ersten Vorflug der Jungtauben ab Werl (30 Km) statt. Das Einsetzen findet von 18.30 - 19.30 Uhr in der Einsatzstelle Herbern und von 20.00 - 21.00 Uhr in der Einsatzstelle Werne statt.

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PETA kritiesiert Wettbewerbe mit Brieftauben

Wettbewerbe mit Brieftauben würde die Tierrechtsorganisation PETA am liebsten sofort verbieten.

 

Die Tierrechtorganisation PETA kritisiert Wettbewerbe mit Brieftauben.

Sie kritisiert auch gegen zwei Vereine aus Hamm und Werne, die regelmäßig an einem Taubenauflass in Altdorf nahe Nürnberg teilnehmen, zuletzt am vergangenen Wochenende.  Das sei ein tierquälerischer Sport so PETA. Für die Tiere sie das mit erheblichen Schmerzen und Leiden verbunden. 

  

"Wir halten alles ein, was der Tierschutz fordert", so Martin Fischer von der RV Germania Werne. In einem LKW fahre der Verein die Tauben bis nach Altdorf. Von dort aus würden sie den Weg in etwa vier Stunden je nach Wetter nach Hause finden. Die Tiere hätten genug Platz und genug Wasser, denn dafür gebe es extra einen großen Wasser-Tank unter dem LKW und Trinkrinnen für die Tauben. PETA hatte kritisiert, die Tiere würden oft dehydrieren und dann sterben. Sterben würden auf ihrem Weg von 2 Tausend Tauben im Schnitt 5 bis 10, so Fischer. Die meisten davon, weil große Greifvögel sie abfangen und töten würden. Das passiere in der freien Natur jedoch auch im Training. 

 

Bericht von Radio Lippewelle Hamm

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Gelungener Preisflug nach einwöchiger Pause

Am vergangenen Montag (21.06.) starteten die noch verbliebenen 918 Tauben von Schweinfurt. Um 08:00 Uhr wurden die Klappen geöffnet und die gefiederten Renner machten sich auf den Weg nach Hause. Mit einer Geschwindigkeit von 1482 m/min erreichte die erste Taube um 10:56:13 Uhr ihren heimatlichen Schlag beim Sportfreund Alfons Spitthöver. Auch die anderen Tauben kamen zügig nach, denn der Kurs dauerte nur 10 Minuten.

Die letzten Tauben für...      
  ...Werne Klaus Reher 11:06:17 Uhr
  ...Rinkerode Heinz Märtens 11:14:15 Uhr
  ...Herbern G&K Thienel 11:09:11 Uhr
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Turbulenter 6. Preisflug ab Neutraubling

Werne. Am gestrigen Montag (06.06.) fand der sechste Preisflug der RV Germania sein Ende. Die 1305 Tauben der 51 Züchter starteten am Sonntag (05.06) morgen um 06.30 Uhr bei einem bewölkten Himmel ihre Heimreise an. Die erste Taube erreichte ihren heimatlichen Schlag um 13:44:58 Uhr beim Züchter Josef Nowak. Die letzte Taube war beim Züchter Egon Abdinghoff am Montag morgen um 05:49:05 Uhr und die letzte Taube für Herbern war am Montag morgen um 05:59:37 Uhr. 

 Auf Beschluss des Vorstandes findet am kommenden Wochenende kein Preisflug statt.

Am Montag, den 13.06.2016 um 19.00 Uhr findet eine erweiterte Vorstandssitzung im Taubenheim statt. Die Vereine werden gebeten jeweils 1 Vertreter zu entsenden.

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Egon Abdinghoff mit der schnellsten Taube

Hervorragende äußere Bedingungen und ein leichter Süd-Ost-Wind sorgten dafür, dass die „gefiederten Renner“ zügig in die Heimat strebten. Die Siegertaube wurde um 10.25.25 Uhr mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 1384,427 Metern in der Minute bei Sportfreund Egon Abdinghoff registriert. 

Hier die weiteren Platzierungen: 2. Klaus Reher (Westfalenperle), 3. u. 4. Rudolf Waltermann (Vorwärts), 5. Egon Abdinghoff, 6. Karin&Lothar Tätweiler (Frohe Heimkehr), 7. Raimund Fischer (Luftbote), 8. u. 9. Klaus Reher, 10. Egon Abdinghoff, 11. Scharf&Serafin (Ohne Furcht), 12. u. 13. Werner Gobien (Lippebote), 14. Detlef Schulte (Frohe Heimkehr), 15. Helmut Pelster (Lippebote), 16. Detlef Schulte, 17. Ernst Sieker (Lippebote), 18. Hans Gawlik (Ohne Furcht), 19. Ralf Wintjes (Lippebote),

20. G&K Thienel (Eilbote Herbern)

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1. Konkurs für Heinz Märtens

Werne. Hervorragende äußere Bedingungen und ein zügiger Flugverlauf rechtfertigten die Entscheidung der „Germania“-Verantwortlichen, den vierten Preisflug ab Erlangen (333 km) auf den heutigen Samstag (21.) zu verschieben. Die 1390 Tauben der 53 „Germania“-Züchter konnten bereits um 7:40 Uhr in Erlangen (333 km) aufgelassen werden. Bei leichtem Süd-West-Wind entwickelte sich ein schneller Flug, bei dem sich am Ende das Weibchen mit der Ringnummer 08413-14-632 des Züchters Heinz Märtens (Luftkreuzer Rinkerode) um 11:27:35 Uhr mit  einer Geschwindigkeit von 1494,894 Metern in der Minute den 1. Konkurs sicherte. 

 

Hier die weiteren Platzierungen: 2. u. 3. K&F Hälker (Luftkreuzer Rinkerode); 4. Bernhard Gesterkamp (Berg&Tal Herbern); 5. Heinz Märtens; 6. Detlef Schulte (Frohe Heimkehr); 7. Helmut Pelster (Lippebote); 8. Detlef Schulte;  9. G&K Thienel (Eilbote Herbern); 10. Detlef Schulte; 11. Karin&Lothar Tätweiler (Frohe Heimkehr); 12. u. 13. Detlef Schulte; 14. Bernhard Gesterkamp; 15. Ernst Sieker (Lippebote); 16. Bomholt-Hartmann (Berg&Tal Herbern); 17. K&F Hälker; 18. Detlef Schulte; 19. u. 20. Heinz Plass (Heimatliebe); 21. Günter Wassmann (Westfalenperle); 22. Alfred Drechsler (Frohe Heimkehr); 23. Heinz Märtens; 24. Alfred Drechsler; 25. Karin&Lothar Tätweiler; 26. Hans Gawlik (Ohne Furcht); 27. Detlef Schulte; 28. u. 29. Scharf&Serafin (Ohne Furcht); 30. Karin&Lothar Tätweiler

 

Der Konkurs konnte um 11:43:00 bei Jürgen Kalthoff (340,066 km) geschlossen werden.

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Helmut Pelster erringt 1. Konkurs

Werne. Mit einem Sieg des Sportfreundes Helmut Pelster (Lippebote) endete der dritte Preisflug der RV „Germania“ Werne. Insgesamt 1445 Tauben waren am Samstag um 7.40 Uhr im 287 km entfernten Wiesentheid gestartet worden. Bei leichtem Nord-West-Wind und angenehmen äußeren Bedingungen strebten die „gefiederten Renner“ zügig in die Heimat. Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 1206,928 Metern in der Minute landete die Siegertaube schließlich um 11:33:23 Uhr in ihrem Schlag. 

Hier die weiteren Platzierungen: 2. Ralf Wintjes (Lippebote); 3. Scharf&Serafin (Ohne Furcht); 4. Hans Gawlik (Ohne Furcht); 5. Helmut Pelster ; 6. Scharf&Serafin ; 7. Schnettker-Bregenhorn (Heimattreue Stockum); 8. Schnettker-Bregenhorn; 9. Karin&Lothar Tätweiler (Frohe Heimkehr); 10.  Scharf-Serafin; 11. u. 12. Karin&Lothar Tätweiler ; 13. Helmut Pelster; 14. Karin&Lothar Tätweiler ; 15.Detlef Schulte (Frohe Heimkehr); 16.Klaus Reher (Westfalenperle); 17. Egon Abdinghoff (Westfalenperle) ; 18. Helmut Pelster;  19. Martin Fischer (Frohe Heimkehr); 20. Heinz Märtens (Luftkreuzer Rinkerode).

 

Der Konkurs konnte um 11:56:45 Uhr bei Helmut Pelster geschlossen werden.

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Zweiter Preisflug ab Hammelburg

Bei schönem Wetter wurden die 1588 Tauben der RV Germania Werne im 240 Km entfernten Hammelburg um 07:15 Uhr losgelassen. 

Um 09:32:01 Uhr erreichte die schnellste Taube vom Züchter Heinz Märtens ihren heimatlichen Schlag. 

Preisliste

 

Die letzten Tauben für...      
  ...Werne Heinz-Rudi Neuhaus 10:17:34 Uhr
  ...Herbern Thomas Struckamp 10:22:47 Uhr
  ...Rinkerode K&F Hälker 10:26:19 Uhr
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Ergebnisse vom ersten Preisflug

Heute morgen um 10.15 Uhr wurden im 215 Km entfernten Bad Brückenau die 1600 Tauben von 53 Züchter, der RV Germania Werne losgelassen. Den ersten Platz errang die Schlaggemeinschaft Karin & Lothar Tätweiler um 12:59:37 Uhr.

 

Dies war der erste Altflug der Reisevereinigung und ist somit der Startschuß in eine erfolgreiche Reisesaison 2016 für die Züchter.

 

 

Preisliste

 

Die letzten Preise...      
  ...Werne Friedel Forstmann 13:24:00 Uhr
  ...Herbern Bernhard Gesterkamp 13:28:34 Uhr
  ...Rinkerode Heinz Märtens 13:35:08 Uhr
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Mit 16 schon erfolgreich

Junger Brieftaubenzüchter Elias frönt dem Hobby Taubensport - und das mit Bravour

WERNE. Manche Jugendliche halten Hunde, Katzen oder Hamster. Elias Dabbelt mag ebenfalls Tiere. Tauben. Aber nicht zum Spaß. Elias ist das Aushängeschild der RV Germania. Seine Brieftauben sind preisgekrönt.

 

Mit zehn Jahren und vier Tauben fing er an. Mittlerweile hält Elias Dabbelt weit über 100 Tauben. „Genau sagen, wie viele es sind, kann ich gar nicht“, sagt der 16-jährige. Ein eher ungewöhnliches Hobby für einen Jugendlichen, aber Elias ist absolut begeistert von den ausdauernden Vögeln. „Dass sie so lange Strecken ganz eigenständig zurückfliegen können, ist unglaublich faszinierend“, schwärmt er. Seine Freunde konnte er mit seiner Leidenschaft allerdings bis jetzt nicht anstecken.

 

Inspiriert durch Nachbarn

Den Keim pflanzten Nachbarn, die Brieftauben hatten. Eines Tages blühte dieser Keim auf. Elias ging zu seinem Vater und überraschte ihn mit der Forderung: „Ich will Tauben haben.“ Mein Vater war sofort begeistert. Ohne, dass meine Eltern mich in meinem Hobby unterstützen, ginge es gar nicht“, erklärte Elias. Der große Hof in Horst mit mehreren Schweinen, Hühnern, Enten, Hunden bietet die besten Voraussetzungen zur Zucht. Bereits nächste Woche startet die Saison mit einem Übungsflug, und schon jetzt wird fleißig trainiert. Aber wie trainiert man eine Taube? Ganz einfach, Elias beginnt mit kleineren, etwa 15 Minuten langen Flügen und steigert sich auf eine Stunde innerhalb einer Woche. Auf den Trainings- folgt der erste Meisterschaftsflug. Vor so einem Wettkampf trifft sich Elias mit den anderen Taubensportlern an der Vereinshalle am Grote-Dahl-Weg, wo sie die Tauben in einen großen LKW verladen. Dieser fährt dann zum Abflugort. Elias wartet derweil an den heimischen Taubenschlägen auf seine Vögel. Vor allem auf die Jungvögel (Tauben unter einem Jahr). Mit ihnen ist Elias besonders erfolgreich. 2015 waren seine Tiere unter den besten zehn in der Meisterschaft.

Tierliebe, viel Zeit und Platz

Fragen an Martin Fischer, Vorsitzender der RV Germania Werne

Frage: Sie sind gerade erst neugewählt. Haben Sie da schon irgendwelche vereinsinternen Änderungen geplant?

 

M.Fischer: Ja, wir haben z.B. bei der Leitung des Verein Arbeitsgruppen eingeführt, damit die Arbeit nicht an ein paar wenigen hängen bleibt.

 

F: Gibt es bei Ihnen im Verein eigentlich besondere Jugendarbeit?

 

M.Fischer: Meistens kommen die Jugendlichen eher über andere Familienmitglieder, die den Sport bereits betreiben, auf uns zu. Aber es ist lose geplant, mit Schulen oder Kindergärten Schnuppertermine zu vereinbaren.

 

F: Was muss man denn mitbringen, um Taubensportler zu werden?

 

M.Fischer: Ganz wichtig ist natürlich die Tierliebe. Aber ohne viel Zeit, Passion und natürlich auch die notwendigen Räumlichkeiten geht es nicht!

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100 Tauben auf einen Schlag

Elias Dabbelt (16) aus Horst nimmt mit seinen Vögeln an Meisterschaft teil

Werne - Viele Menschen finden Tauben nervig oder gar ekelig, nennen sie „Ratten der Lüfte“. Elias Dabbelt aber findet Tauben faszinierend und züchtet sie zu richtigen Flieger-Assen heran. Der Jugendliche ist erst 16, aber schon recht erfolgreich in dem Sport.

 

Wenn kommende Woche 2 000 Tauben der Reisevereinigung (RV) Germania Werne zu den ersten Testflügen des Jahres starten, sind auch 45 Brieftauben des Schülers dabei. 

Über eine steile Holztreppe steigt Elias Dabbelt unter das Dach der Scheune auf dem Hof in Horst. Unten grunzen Schweine, oben gurren mehr als 100 Tauben. Fünf Häuschen, so genannte Schläge, sind in den hohen Scheunenraum eingebaut. Darin flattern die Tauben aufgeregt umher, als sie Elias’ Anwesenheit bemerken. „Die kennen ihre Leute halt“, sagt der 16-Jährige und schmunzelt.

 

Er selbst erkenne zwar einige am Aussehen, meist brauche er aber den Ring am Fuß, um sie zu identifizieren. Vor sechs Jahren, als Elias mit dem Züchten anfing, sah das noch anders aus: Er startete mit vier Tauben. „Die hat mir ein Nachbar geschenkt“, erzählt der Jugendliche. 

 

Warum er angefangen hat, sich für die Tiere zu interessieren, wisse er gar nicht mehr genau. „Als Kind habe ich immer bei den Nachbarn vorbeigeschaut, die züchteten. Ich fand schon immer faszinierend, dass die Tauben aus noch so weiten Entfernungen immer zurückzufinden.“ Den Winter verbringen die Tauben nur im Schlag. Seit März dürfen sie wieder fliegen, Elias trainiert sie für die neue Saison: „Zuerst lässt man sie nur fünfzehn Minuten raus, jetzt so kurz vor den Testflügen zwei Mal pro Tag je eine Stunde.“ Das sei wichtig für den Muskulaturaufbau. 

 

Brieftauben fliegen in der Saison bis zu 610 Kilometer weit

Denn vor den Tauben liegen etliche Test- und Wertungsflüge. „Das ist wie bei einem Läufer“, sagt Martin Tamsel, Pressesprecher der RV Germania. „Der rennt untrainiert ja auch nicht direkt den Marathon.“ 

 

Für Brieftauben ist eine „Marathonstrecke“ deutlich länger als 42 Kilometer. „Der weiteste Weg unseres diesjährigen Reiseplans misst 610 Kilometer Luftlinie“, so Martin Fischer, Vorsitzender der RV. Für die Flüge werden die Tauben per Lkw an einen bestimmten Punkt gefahren und freigelassen. Dann fliegen sie zurück zum Heimat-Schlag. Dort registriert eine Antenne die Ankunftszeit. Die schnellste Taube gewinnt. Je nach Wind fliegen sie bis zu 100 Kilometer pro Stunde. 

 

Elias holt besonders mit den Jungtauben, die bereits im Jahr ihrer Geburt auf Reisen gehen, gute Ergebnisse. „Und 2015 habe ich den Preis für das schönste Jungweibchen gewonnen“, sagt er und grinst. 

„Elias ist unser jugendliches Aushängeschild“, so Fischer. Unter den 60 aktiven Mitgliedern der RV sind zehn Jugendliche – wobei das relativ ist, denn im Brieftaubensport zählen Züchter bis 23 Jahre als jugendlich. „Die meisten Jugendlichen bilden eine Partnerschaft mit ihrem Vater oder Opa – Elias ist die Ausnahme“, sagt Tamsel. Vater Elmar Dabbelt hatte zwar als Jugendlicher mal Tauben. „Ich habe sie aber nie auf Reisen geschickt“, erzählt er. Er unterstütze seinen Sohn. „Ich finde es toll, was er da macht. Besser, als wenn er den ganzen Tag vor dem Fernseher hängen würde.“  

Wie viel Zeit er pro Tag bei seinen Tauben verbringt, sei unterschiedlich, sagt Elias. „Das nimmt aber jetzt vor den Testflügen und der Meisterschaft wieder zu.“ Denn er hat ein Ziel: Der Sieg müsse es zwar nicht werden, „aber vorderes Drittel wäre toll.“

Quelle: Westfälischer Anzeiger

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Frühjahrsversammlung der RV "Germania" Werne e.V. wählt neuen Vorstand

v.l.n.r: M. Tamsel, R. Fischer, M. Schulz, L. Schulz, K.-H. Plaß, W. Korte, M. Fischer u. R. Wintjes
v.l.n.r: M. Tamsel, R. Fischer, M. Schulz, L. Schulz, K.-H. Plaß, W. Korte, M. Fischer u. R. Wintjes

 

52 Mitglieder trafen sich am Sonntag, den 06.03.2016, um 14:30 Uhr, zur

Frühjahrsversammlung im Taubenheim in Werne.

 

Wichtigster Tagesordnungspunkt war dabei sicherlich die Wahl eines neuen Vorstandes. Im Vorfeld hatten dazu bereits Gespräche stattgefunden, so dass den Mitgliedern in der Versammlung eine entsprechende „Mannschaft“ präsentiert werden konnte. Dieser Vorschlag fand dann auch die breite Zustimmung der Mitglieder. Neuer erster Vorsitzender der RV Germania Werne ist Martin Fischer. Ihm zur Seite steht als zweiter Vorsitzender Ralf Wintjes. Raimund Fischer als Kassierer und Martin Tamsel als Schriftführer und Pressewart vervollständigen den Vorstand. Als Beisitzer wurden die Sportsfreunde Karl-Heinz Plaß, Wolfgang Korte und Dieter Koegel gewählt.  

 

Wir wünschen dem neuen Vorstand für die anstehenden Aufgaben alles Gute und allen Mitgliedern für die bald beginnende Reisesaison den gewünschten Erfolg.

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Der Antenne Unna Vereinsmeier

RV Germania Werne

 

Tauben kennen viele Menschen ja nur aus der Innenstadt, als die nervigen kleinen Tierchen, die einem immer das Essen klauen wollen. Tauben können aber auch ganz anders. Das zeigt der Brieftauben Verein RV Germania Werne. Hier werden die Tauben nämlich zu richtigen Fliegerassen ausgebildet und legen Strecken von bis zu 600 km zurück.

Wer?    Jeder der Lust auf den Taubensport hat und vielleicht sogar schon einen

             eigenen Schlag besitzt

Was?    Brieftauben auf ihre große Reise schicken 
Wann? Trainingszeiten und Öffnungszeiten des Vereinsheims gibt’s unter

            www.rv-germania-werne.jimdo.com/
Wo?     Vereinsheim: Grote - Dahl - Weg 20, Werne

 

Hier der original Bericht von Antenne Unna

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Frühjahrsversammlung 2016

Die RV "Germania" Werne lädt zur Frühjahrsversammlung am Sonntag, den 06. März 2016 um 14:30 im Vereinsheim am Grote - Dahl - Weg 20 ein.

 

 

Tagesordnung

 

  1. Anwesenheit
  2. Gedenken der Verstorbenen
  3. Verlesen der letzten Niederschrift
  4. Anträge
  5. Reiseplan 2016 (und Transportgemeinschaft)
  6. Bericht aus dem Regionalverband
  7. Bericht über das Geschäftsjahr 2015
  8. Bericht der Kassenprüfer
  9. Entlastung des Vorstandes
  10. Wahlen
    • Neuwahlen des Vorstandes
      (Vorsitzender, stellv. Vorsitzender, Kassierer, Schriftführer und Beisitzer)
    • Hallenwart
    • Auflassleiter
    • Einsatzobmann
    • Fahrer
    • Uhrenkommission
  11. Verschiedenes
    • Wagen säubern
    • Freie Jungtaubenflüge
    • RV - Ausstellung 2016 (09. - 11. Dezember 2016)
    • RegV - Ausstellung bzw. RegV - Tag (19./20. November 2016)

Der Vorstand

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Frohes Neues Jahr

 Die RV "Germania" Werne wünscht allen Sportfreunden ein frohes neues Jahr und eine erfolgreiche

 Reisesaison 2016

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Frohe Weihnachten

 

Die RV "Germania" Werne wünscht allen

Sportfreunden ein frohes und besinnliches 

Weihnachtsfest 

sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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Internet-Versteigerung

Werte Sportfreunde,

 

ab sofort ist die Internet-Versteigerung anlässlich der RV-Ausstellung am 19./20. Dezember 2015 unter

 

www.pigeon-auction.de


eingestellt.

 

Interessierte Züchter habe die Gelegenheit, auf insgesamt 29 gespendete Tauben und Gutscheine des Jahres 2016 zu bieten.

 

Allen Spendern an dieser Stelle einen herzlichen Dank!

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Ausstellungstauben bis zum 29. November anmelden

Werne. Die Sportfreunde, die ihre erfolgreichen Tauben im Rahmen der traditionellen Ausstellung der Reisevereinigung „Germania“ Werne am 19. und 20. Dezember 2015 im Vereinsheim am Grote-Dahl-Weg präsentieren möchten, sollten ihre Unterlagen beim Vorsitzenden Michael Schulz (Tel.: 0175/2079793; mschulz-werne@t-online.de) bis spätestens zum kommenden Wochenende einreichen. In diesem Zusammenhang wird auch um die Zusage für entsprechende Kuchenspenden gebeten.

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Vorsitzender Michael Schulz kündigt seinen Rückzug an

Werne. Mit einer Überraschung wartete RV-Vorsitzender Michael Schulz im Rahmen der traditionellen Herbstversammlung im Vereinsheim am Grote-Dahl-Weg auf. Aus „persönlichen Gründen“ stehe er für eine Wiederwahl im Rahmen der turnusmäßigen Vorstandswahlen im kommenden Frühjahr nicht mehr zur Verfügung, teilte er den „Germania“-Sportfreunden mit. Bis zur erforderlichen Neuwahl, versprach Michael Schulz, werde er gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen alle erforderlichen Vorbereitungen treffen und einleiten, um einen ordnungsgemäßen Reiseverlauf in der Saison 2016 sicherzustellen.

 

Weitgehend ohne Diskussionen verlief die Mitgliederversammlung der RV „Germania“ Werne, an der sich rd. 70 Sportfreunde beteiligten, wobei die Kündigung der rd. 20 Mitglieder der „Taubenvereinigung Nordkirchen“, die sich ab dem kommenden Jahr aus „sportlichen Gründen“ der Reisevereinigung Lüdinghausen anschließen werden, mit Bedauern aufgenommen wurde.

 

In diesem Zusammenhang teilte der jüngst selber mit seiner Familie nach Nordkirchen verzogene RegV-Vorsitzende Jochen Höinghaus mit, dass auch er zum Jahresende aufgrund des anstehenden Wechsels der  Einsatzstelle in den Nachbar-Regionalverband „Münsterland“ seinen Vorsitz im Regionalverband „Lippe-Ruhr“ niederlege. Er appellierte an die „Germania“-Sportfreunde, sich weiterhin intensiv an den sportlichen Entscheidungen auf Verbands- und Regionalverbandsebene einzubringen. „Es gilt mehr den je, alle vorhandenen Kräfte zu bündeln, denn die Herausforderungen des modernen Brieftaubensportes können am Ende nur gemeinsam bewältigt werden“, sagte der scheidende RegV-Vorsitzende unter dem Applaus der „Germania“-Mitglieder.

 

Keine Überraschung war die Zustimmung zum vorgelegten Reiseplan-Entwurf der  neuen Saison, zumal mehrheitlich bereits im Vorfeld eine erneute Teilnahme an den Ruhrgebietsflügen ab Hemau (400 km), Osterhofen (510 km) und Wels (620 km) vereinbart worden war. Insgesamt neun Preisflüge sind in gemeinsamer Regionalverbandskonkurrenz auf Entfernungen zwischen 370 km und 620 km vorgesehen.

 

Die RV-Ausstellung mit der Ehrung der erfolgreichen Züchter des abgelaufenen Reisejahres findet statt am 19./20. Dezember 2015; vorgesehen ist erneut eine Internet-Versteigerung von gespendeten Gutscheinen und Jungtauben.

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Einsatzstellenfest in Werne

Am Samstag, den 31.10.15 werden die Sieger der Einssatzstelle Werne geehrt,

dazu möchten wir alle Züchter herzlich einladen.

Die Feier beginnt um 19:00 Uhr und wir hoffen auf ein zahlreiches erscheinen.


Wir bitten darum, dass die Personenzahl vereinsweise bis

zum 25.10.2015 bei Franz-Josef Backhove unter der 02389/51722  gemeldet wird.


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Einladung zur Erweiterten Vorstandssitzung und Herbstversammlung

An die Vereine der Reisevereinigung Germania Werne


Erweiterte Vorstandssitzung am Mittwoch, den 23.09.2015 um 19:00 Uhr im Taubenheim


Herbstversammlung am Sonntag, den 01.11.2015 um 10:00 Uhr im Taubenheim



Tagesordnung

  1. Anwesenheit
  2. Gedenken der Verstorbenen
  3. Verlesen der letzten Niederschrift
  4. Anträge
  5. Aufnahme neuer Mitglieder
  6. Bericht aus dem Regionalverband
  7. Reiseplan 2016 (Teilnahme an den Ruhrgebietsflügen)
  8. RV - Ausstellung
  9. Verschiedenes
  10. Einsatzstelle Werne
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RV-Meistertitel geht an Lothar Tätweiler

Ein eingespieltes Team sind Karin und Lothar Tätweiler, die in der abgelaufenen Saison verdient den RV-Meistertitel erringen konnten.
Ein eingespieltes Team sind Karin und Lothar Tätweiler, die in der abgelaufenen Saison verdient den RV-Meistertitel erringen konnten.

Werne. Seit 35 Jahren züchten sie gemeinsam Brieftauben. Seit diesem Jahr im Werner Verein „Frohe Heimkehr“. Und direkt im ersten Jahr ist Karin und Lothar Tätweiler aus Hamm-Herringen der Meistertitel der RV "Germania" - und u. a. 3x 1. Konkurs - gelungen.

 

Begonnen hat alles ganz anders. Lothar Tätweiler (74) war Farbkanarienzüchter in jungen Jahren. „Und erfolgreich“, wie er schmunzelnd betont. Westfalenmeister und Deutscher Meister sei er gewesen.

 

Aber dann habe ihn ein Freund, der schon Brieftauben züchtete, animiert, etwas Geld auf ein Brieftaubenflug zu setzen. „Damals konnte man noch mit etwas Glück eine gute Mark machen.“ Heute wird meistens kein Cent mehr gesetzt. Dafür bedecken Urkunden eine ganze Wand in ihrem Anbau am Taubenschlag. Die Trophäen reihen sich im Regal von einer Wand zur anderen. Und das sind nur die, die nicht im Haus sind. „Alles nur Staubfänger“, winkt Karin Tätweiler ab. Aber stolz sei sie stets, wenn am Ende eine Saison erfolgreich beschlossen werden könnte.

 

Um in diesem Jahr überhaupt etwas gewinnen zu können, ist Karin Tätweiler dem "Germania"-Verein „Frohe Heimkehr“ beigetreten, denn ihr ursprünglicher Verein in Hamm-Herringen hatte sich kurzerhand aus dem Wettflug-Programm des Regionalverbandes "Lippe-Ruhr" abgemeldet, so dass dort keine Verbandsauszeichnungen ausgeflogen werden konnten.

 

In Werne ist nun direkt RV-Meister geworden.

 

Lothar Tätweiler erinnert sich noch genau an seinen ersten Erfolg. 1996 hat er den Nationalflug ab Breslau gewonnen. „Der letzte große Flug aus dem Osten“, sagt er. Daran habe der ganze Ruhrpott teilgenommen. „Daran denk’ ich gerne zurück.“

Sonst haben die Tätweilers vor allem auf RV-Ebene geglänzt. Ab und an auch bei sog. " freien Wettflügen". Aber die seien alle in der Nachbarschaft gewesen. Allein schon, weil die Tätweilers selbst kein Auto haben. Die beiden sind seit 35 Jahren ein Paar und seit 31 Jahren verheiratet. Sie haben insgesamt sechs Kinder.

 

Und etwa 30 Reisevögel auf dem Schlag. Nicht viele im Vergleich zu anderen Züchtern. Dennoch nehmen diese viel Zeit in Anspruch. Auch weil man sein Privatleben nach den Tieren ausrichten muss. Die Saison dauert von April bis Juli.

 

Danach werden die Tiere gepaart. Erst dann, meistens im September, geht es für die Tätweilers in den Urlaub. Sie seien oft auf Mallorca gewesen, auf Gran Canaria und in der Türkei, erzählen sie. „Überall haben wir andere Züchter kennengelernt“, weil die alle zur gleichen Zeit losfahren.

 

Bis Lothar Tätweiler in Rente gehen und die Zeche Heinrich-Robert in Hamm verlassen konnte, hat vor allem seine Frau die Tauben gepflegt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten versorgen sie inzwischen ihre Tiere gemeinsam. Auch wenn die Tauben keine Namen, sondern nur Nummern haben – die Tätweilers sind ihnen eng verbunden. „Wenn wir eine gute Taube weggeben, tut das schon weh“, berichtete Karin Tätweiler .

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RV "Germania": Ernst Sieker gelingt RegV - Sieg!

Karin und Lothar Tätweiler heißen die RV-Meister der Saison 2015.
Karin und Lothar Tätweiler heißen die RV-Meister der Saison 2015.

Werne. Einen sportlich rundherum gelungenen Saisonabschluss feierten die Sportfreunde der RV „Germania“ Werne mit dem letzten Preisflug der Alttierreise ab Micheldorf (610 km). Bei idealen äußeren Bedingungen konnte die Tauben am vergangenen Sonntag (26. Juli) bereits um 6.20 Uhr in Österreich gestartet werden, wobei das angenehme Sommerwetter und der leichte Süd-West-Wind die Heimreise der „gefiederten Renner“ begünstigten.

 

Um 14.30,26 Uhr erreichte die Siegertaube mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 1278,677 Metern in der Minute den heimatlichen Schlag und sicherte seinem Züchter Ernst Sieker (Lippebote) nicht nur den 1. Konkurs in der Reisevereinigung „Germania“, sondern darüber hinaus auch in der großen Konkurrenz des Regionalverbandes 412 „Lippe-Ruhr“ vs. 1.950 Teilnehmern. Im Kampf um die begehrte RV-Meisterschaft hatten schließlich Karin und Lothar Tätweiler (Frohe Heimkehr) die Nase vorn. Am Ende sicherten sich die beiden sympathischen Züchter den Titel mit 53 Preisen vor der Schlaggemeinschaft Hoppe & Sohn (Edle Taube Selm) und der Schlaggemeinschaft Hälker & Sohn (Luftkreuzer Rinkerode).    

 

Hier die weiteren Platzierungen des Preisfluges ab Micheldorf: 2. Karin Tätweiler (Frohe Heimkehr); 3. K. + F. Haelker (Luftkreuzer Rinkerode); 4. Hoppe & Sohn (Edle Taube Selm); 5. Elias Dabbelt (Heimattreue Stockum); 6. Hoppe & Sohn; 7. G. + K. Thienel (Eilbote Herbern); 8. K. + F. Haelker; 9. Rudolf Limberg (Sturmvogel Nordkirchen); 10. Alfred Drechsler (Frohe Heimkehr); 11. G. + K. Thienel; 12. Klaus Reher (Westfalenperle); 13.  B. u. H. Meinke (Auf zur Heimat); 14. Hoppe & Sohn; 15. Klaus Reher; 16.  K. + F. Haelker; 17. Dieter Casper; 18. Ernst Sieker; 19. Klaus Reher; 20. B. u. H. Meinke.  Der Konkurs konnte um 15.14,25 Uhr (628,665 km)  geschlossen werden.

 

Die Goldmedaillen des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter gingen an Ernst Sieker (Lippebote), die Schlaggemeinschaft Hoppe & Sohn (Edle Taube Selm) sowie Karin Tätweiler (Frohe Heimkehr).

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RV "Germania" steht vor spannendem Saisonfinale

Werne. Die Wetterprognosen waren nicht die besten, als die 47 Sportfreunde der RV „Germania“ Werne ihre Tiere zum vorletzten Preisflug der Alttierreise ab Neutraubling (440 km) einkorbten. Gleichwohl fand Flugleiter Michael Schulz offensichtlich die „passende Lücke“, nachdem sich am vergangenen Samstag (18. Juli) um 7.30 Uhr  bei leichtem Westwind die Klappen am Kabinenexpress fielen und 875 Tauben der Heimat entgegenstreben. Die Siegertaube von Karin Tätweiler (Frohe Heimkehr) erreichte mit  einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 1244,751 Metern in der Minute um 10.46,22 Uhr den heimatlichen Schlag.

 

Hier die weiteren Plazierungen: 2. Emil Schwick (Auf zur Heimat Nordkirchen); 3. Klaus Reher (Westfalenperle); 4. Bernhard Gesterkamp (Berg und Tal Herbern); 5. G. + K. Thienel (Eilbote); 6. Hoppe + Sohn (Edle Taube); 7. K. + F. Haelker (Luftkreuzer Rinkerode) 8. G. + K. Thienel; 9. M. Saller (Heimatliebe Rünthe); 10. Hoppe + Sohn; 11. Karin Tätweiler; 12. Dieter Kögel (Frohe Heimkehr); 13. Hoppe + Sohn; 14. Rudolf Limberg (Sturmvogel Nordkirchen); 15. Franz Timmermann (Edle Taube Selm); 16. Paul Krampe (Eilbote Herbern); 17. Bernhard Gesterkamp; 18. Emil Schwick; 19. Franz Timmermann; 20. SG Bomholt + Hartmann (Berg und Tal  Herbern). Der Konkurs konnte um 14.01,58 Uhr (443,260 km)  geschlossen werden.

 

Vor dem letzten Preisflug ab Micheldorf (610 km) gibt es ein „Kopf-an-Kopf-Rennen“ um den begehrten RV-Meister-Titel 2015: An der Spitze der Siegerliste mit 49 Preisen (17.883 Preiskilometer) steht derzeit Karin Tätweiler (Frohe Heimkehr) vor der Schlaggemeinschaft Hoppe + Sohn (Edle Taube Selm), die ebenfalls 49 Preise (17.536 Preiskilometer) aufweist. Es folgt der Sportfreund Detlef Schulte (Frohe Heimkehr) auf Platz 3 mit 47 Preisen (17.016 Preiskilometer) vor der Schlaggemeinschaft Hälker und Sohn (Luftkreuzer Rinkerode) mit ebenfalls 47 Preisen (16.732 Preiskilometer).

 

Für reichlich Spannung ist folglich gesorgt, wenn am kommenden Freitag  (24. Juli)  die Tauben zum Saisonfinale ab Micheldorf (633 km) eingesetzt werden, zumal die heimischen Züchter auch überregional mit hervorragenden Platzierungen aufwarten können.

 

Preisliste

Regionalliste

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RV "Germania" bietet sog. "Mittwochsflüge" an

Werne. Die Reisevereinigung „Germania“ Werne bietet erstmalig ab Mittwoch, 29. Juli 2015 wieder gemeinsame Trainingsflüge für Jungtauben an. Alle interessierten Sportfreunde haben die Möglichkeit, Einsatzboxen im Kabinenexpress für insgesamt sechs vorgesehene „Mittwochsflüge“ ab Kalteiche (rd. 100 km) zum Preis von jeweils 20 Euro anmieten zu können. Verbindliche Vorbestellungen nimmt ab sofort der stellvertretende „Germania“-Vorsitzende Martin Fischer (Tel.: 0152-56133595) bzw. Christine Mecklenbrauck (E-Mail: christine.mecklenbrauck@hotmail.com) entgegen.

 

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Raimund Fischer Taube erringt bereits zum zweiten Mal einen 1. Konkurs

Werne. Mit einem starken Saisonendspurt glänzt derzeit der „Germania“-Sportfreund Raimund Fischer: Sein Vogel 02257-13-297, der bereits vor drei Wochen der gesamten Konkurrenz das Nachsehen gab, hatte auch am vergangenen Samstag auf dem Regionalverbandsflug ab Neutraubling (440 km) die Nase vorn. Nachdem die 1180 teilnehmenden Tauben von 54 heimischen Sportfreunden um 6.15 Uhr aufgelassen worden waren, erreichte die Siegertaube mit  einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 1634.836 Metern in der Minute um 10.46,22 Uhr den heimatlichen Schlag.

 

Hier die weiteren Plazierungen: 2. Bernd Schlüter (Sturmvogel Nordkirchen); 3. u. 4. Detlef Schulte (Frohe Heimkehr); 5. Alfons Spitthöver (Heimattreue Stockum); 6. Klaus Reher (Westfalenmeisterschaft); 7. Uwe Grumme (Gute Hoffnung Capelle); 8. Rudolf Waltermann (Vorwärts); 9. B. u. H. Meinke (Auf zur Heimat); 10. Alfred Drechsler (Frohe Heimkehr); 11.  Barbara Pötter (Edle Taube Selm); 12. Martin Fischer (Frohe Heimkehr); 13. Klaus Reher; 14. Karin Tätweiler (Frohe Heimkehr); 15. Raimund Fischer; 16. Karin Tätweiler; 17. Ralf Wintjes (Lippebote); 18. Hoppe u. Sohn (Edle Taube Selm); 19. Raimund Fischer; 20. SG Bomholt-Hartmann (Eilbote Herbern).

 

Der Konkurs konnte um 11.26,26 Uhr (440,759 km) geschlossen werden.

 

Die Sportuhr des Verbandes Deutscher Brieftaubenliebhaber errang der Sportfreund Bernd Schlüter (Sturmvogel Nordkirchen) mit dem 2. und 45. Konkurs

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RV "Germania": Raimund Fischer erringt 1. Konkurs

Werne. Mit viel Umsicht sorgten die Flugleiter der RV „Germania“ Werne dafür, dass am vergangenen Sonntag (21. Juni) alle teilnehmenden Tauben wohlbehalten nach Hause kamen. Nachdem ein Auflass im 440 km entfernten Geisenfeld aufgrund der schwierigen Witterung nicht möglich war, wurden die insgesamt 1.585 Tauben von 68 „Germania“-Züchtern  zurückbeordert. Schließlich erfolgte der Auflass um 14.25 Uhr im 232 km entfernten Weibersbrunn und die „Renner der Lüfte“ strebten bei leichtem Nord-Ost-Wind und trotz vereinzelter Regenschauer zügig der Heimat entgegen. Am Ende hatte der „Luftbote“-Züchter Raimund Fischer die Nase vorn, denn seine Siegertaube ließ mit einer Geschwindigkeit von 1427,692 Metern in der Minute die gesamte Konkurrenz hinter sich.

 

Hier die weiteren Plazierungen: 2. Martin Fischer (Frohe Heimkehr); 3. Friedhelm Holtmann (Ohne Furcht); 4. Karin Tätweiler (Frohe Heimkehr); 5. Rudolf Waltermann (Vorwärts); 6. K. u. F. Hälker (Luftkreuzer Rinkerode); 7. Alfons Spitthöver (Heimattreue Stockum); 8. K. u. F. Hälker; 9. Schnettker-Bregenhorn (Vorwärts); 10. Emil Schwick (Auf zur Heimat Nordkirchen);  11. G. + K. Thienel (Eilbote Herbern); 12. SG Bomholt-Hartmann  (Berg und Tal Herbern); 13. Bernd Mersch (Westfalenperle); 14. Emil Schwick; 15. Martin Fischer; 16. SG Bomholt-Hartmann; 17. – 19. Klaus Reher (Westfalenperle); 20. Paul Krampe (Eilbote).

 

Der Konkurs konnte um 17.19,52 Uhr (229.608 km) geschlossen werden.

 

Preisliste

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RV "Germania": Karin Tätweiler siegt auf Altdorf!

Werne. Der erste gemeinsame Preisflug im Regionalverband 412 „Lippe-Ruhr“ verlief für die Sportfreunde der Reisevereinigung „Germania“ sehr unterschiedlich: Bereits zum zweiten Mal in dieser Wettflugsaison lief eine Taube des Schlages Karin Tätweiler (Frohe Heimkehr) als erste über die Registrierungsantenne, nachdem am Sonntag insgesamt 2.024 Tiere um 8.45 Uhr im 340 km entfernten Altdorf gestartet worden waren. Die Siegertaube wurde um 13:42:27 Uhr mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 1215,193 Metern in der Minute registriert.

 

Hier die weiteren Plazierungen: 2. Bernhard Struckamp (Luftkreuzer Rinkerode); 3. Alfred Drechsler (Frohe Heimkehr); 4. Detlef Schulte (Frohe Heimkehr); 5. Klaus  Reher (Westfalenperle); 6. Bernhard Gesterkamp (Berg + Tal Herbern); 7. Alfred Drechsler; 8. SG Mecklenbrauck (Heimatliebe); 9. Thielsch (Frohe Heimkehr); 10. Bernhard Gesterkamp; 11. Friedhelm Holtmann (Ohne Furcht); 12. G. + K. Thienel (Eilbote Herbern); 13. Michael Schulz (Frohe Heimkehr); 14. Hoppe-Sohn (Edle Taube Selm); 15. Martin Fischer (Frohe Heimkehr); 16. SG Scharf & Serafin (Ohne Furcht); 17. K. u. F. Hälker (Luftkreuzer Rinkerode); 18. Rudolf Waltermann (Vorwärts); 19. Detlef Schulte; 20. Emil Schwick (Auf zur Heimat Nordkirchen).

 

Der Konkurs konnte um 14:44:37 Uhr (377,279 km) geschlossen werden.

 

Am kommenden Sonntag (14. Juni) steht der zweite Regionalverbandsflug ab Geisenfeld (441 km) auf dem Programm. Das Einsetzen der Tauben ist am kommenden Samstag (13. Juni) in der Zeit von 14:30 bis 15:30 Uhr. Die Mitglieder der Einsatzkommission werden gebeten, bereits ab 14:15 Uhr am Vereinsheim am Grote-Dahl Weg zu erscheinen, um ihre Tiere einzukorben.

 

 

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RV "Germania": Detlef Schulte mit seinem dritten 1. Konkurs

 

Werne. An Detlef Schulte vom heimischen Brieftaubenzuchtverein „Frohe Heimkehr“ kommt in dieser Saison offensichtlich niemand vorbei: Erneut – und damit nach fünf Preisflügen bereits zum dritten Mal (!) – sicherte sich eine Taube seines Schlages den 1. Konkurs, nachdem am vergangenen Sonntag insgesamt 2.113 Tiere von 74 „Germania“-Züchtern um 6.40 Uhr im 370 km entfernten Altdorf gestartet worden waren. Hervorragende äußere Bedingungen und ein leichter Ost-/Süd-Ost-Wind sorgten dafür, dass die „gefiederten Renner“ zügig in die Heimat strebten. Die Siegertaube wurde um 10.34,25 Uhr mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 1542.527 Metern in der Minute registriert.

 

Hier die weiteren Platzierungen: 2. Martin Fischer (Frohe Heimkehr); 3. Bernhard Gesterkamp (Berg + Tal Herbern); 4. K. u. F. Hälker (Luftkreuzer Rinkerode); 5. u. 6. Karin Taetweiler (Frohe Heimkehr); 7. u. 8. Michael Schulz (Frohe Heimkehr); 9. Bernd Schlüter (Sturmvogel Nordkirchen); 10. u.11. Dieter Casper (Blauer Vogel); 12. Karin Taetweiler; 13. Emil Schwick (Auf zur Heimat Nordkirchen); 14. u.15. Bernhard Gesterkamp; 16. Bernd Schlüter; 17. Michael Schulz; 18. Herbert Nägeler (Berg + Tal Herbern); 19. Emil Schwick; 20. Fritz Stoehr (Heimattreue Stockum).

 

Der Konkurs konnte um 11.10,52 Uhr (377,279 km) geschlossen werden.

 

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RV "Germania": Karin Tätweiler siegt auf Erlangen

Werne. Reichlich Geduld mussten die Flugleiter (und teilnehmenden 75 Züchter) der RV

"Germania" Werne am Pfingstsonntag aufbringen, bevor schließlich der Auflass zum

vierten Preisflug ab Erlangen (333 km) erfolgen konnte. Um 11.35 Uhr öffneten sich

die Klappen am Kabinenexpress und insgesamt 2385 Tauben strebten bei leichtem

Nord-Ost-Wind der Heimat entgegen. Am Ende hatte Karin Tätweiler (Frohe Heimkehr)

die Nase vorn, denn ihre Siegertaube ließ mit einer Geschwindigkeit von 1356,736

Metern in der Minute die gesamte Konkurrenz hinter sich.

 

Hier die weiteren Plazierungen: 2. Martin Fischer (Frohe Heimkehr); 3. Rudolf

Waltermann (Vorwärts); 4. Martin Fischer; 5. Klaus Reher (Westfalenperle); 6. Dieter

Koegel (Frohe Heimkehr); 7. Karin Tätweiler; 8. Dieter Casper (Blauer Vogel); 9. SG

Scharf & Serafin (Ohne Furcht); 10. Dirk Beyer (Lippebote); 11. Hoppe & Sohn (Edle

Taube Selm); 12. Barbara Pötter (Edle Taube Selm); 13. Uwe Grumme (Gute Hoffnung

Capelle); 14. Emil Schwick (Auf zur Heimat Nordkirchen); 15. Martin Fischer; 16.

Paul Luecke (Sturmvogel Nordkirchen); 17. Rudolf Waltermann; 18. SG Bomholt-Hartmann

(Berg und Tal Herbern);19. Fritz Stoehr (Heimattreue Stockum); 20. B. u H. Meinke

(Auf zur Heimat).

 

Der Konkurs konnte um 16:36:19 Uhr (341,701 km) geschlossen werden.

 

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RV "Germania": SG Bomholt-Hartmann erringt 1.Konkurs

Werne. Mit einem Sieg der Sportfreunde Bomholt-Hartmann (Berg + Tal Herbern) endete der dritte Preisflug der RV „Germania“ Werne. Insgesamt 2.487 Tauben waren am Sonntag um 7.27 Uhr im 287 km entfernten Wiesentheid gestartet worden. Bei leichtem Nord-West-Wind und angenehmen äußeren Bedingungen strebten die „gefiederten Renner“ zügig in die Heimat. Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 1348,660 Metern in der Minute landete die Siegertaube schließlich um 11.00,29 Uhr in ihrem Schlag.

 

Hier die weiteren Platzierungen: 2. Dieter Casper (Blauer Vogel); 3. Alfred Drechsler (Frohe Heimkehr); 4. Bernhard Gesterkamp (Berg + Tal Herbern); 5. Ernst Sieker  (Lippebote); 6. Alfred Drechsler; 7. Ernst Sieker; 8. Martin Fischer (Frohe Heimkehr); 9. Michael Schulz (Frohe Heimkehr); 10.  Karin Taetweiler (Frohe Heimkehr); 11. Friedrich Eilers (Flieg + Sieg Südkirchen); 12. u. 13. Karin Taetweiler; 14. Ernst Sieker; 15. Korte + Söhne (Eilbote Herbern); 16. Martin Fischer; 17. SG Bomholt-Hartmann; 18. Ernst Sieker;  19. Paul Krampe (Ohne Furcht); 20. Bernd Schlüter (Sturmvogel Nordkirchen).

Der Konkurs konnte um 11.25,47 Uhr (294,393 km) geschlossen werden.

 

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RV "Germania": Detlef Schulte erringt erneut 1. Konkurs

Werne. Nachdem der Sportfreund Detlef Schulte (Frohe Heimkehr) bereits zum Saisonauftakt ab Aschaffenburg die gesamte „Germania“-Konkurrenz hinter sich gelassen hatte, gelang ihm dieses Kunststück am vergangenen Sonntag beim zweiten Preisflug ab Marktheidenfeld (249 km) erneut. Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 1309,866 Metern in der Minute registrierte er die Siegertaube um 10.44,07 Uhr im heimatlichen Schlag, wobei zuvor der Auflass der insgesamt 2.598 teilnehmenden Tauben um 7.40 Uhr bei leichtem West-Wind erfolgt war.

 

Hier die weiteren Platzierungen: 2. H. Thielsch (Frohe Heimkehr); 3. u. 4. K. u. F. Hälker (Luftkreuzer Rinkerode); 5. u. 6. Detlef Schulte; 7. Heinz Maertens (Luftkreuzer Rinkerode); 8. Karin Taetweiler (Frohe Heimkehr); 9. - 11. Martin Fischer (Frohe Heimkehr); 12. Karin Taetweiler; 13. Martin Fischer; 14. Detlef Schulte; 15. Karin Taetweiler; 16. SG Bomholt + Hartmann (Berg + Tal Herbern); 17. Martin Fischer; 18. SG Scharf & Serafin (Ohne Furcht); 19. Martin Fischer; 20. Rudolf Waltermann (Vorwärts).

 

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RV "Germania": Detlef Schulte siegt zum Saisonauftakt

Werne. Zum Auftakt des Reisejahres sicherte sich der Sportfreund Detlef Schulte den ersten Saisonsieg. Nachdem sich die beiden Flugleiter Michael Schulz und Martin Fischer am vergangenen Samstag (02. Mai) entschieden hatten, die Tauben um 9.20 Uhr im 212 km entfernten Aschaffenburg aufzulassen, machten sich die 2.715 an den Start gehenden Tauben von 80 teilnehmenden „Germania“ Züchter auf die zügige Heimreise.

 

Bereits um 11.42,25 Uhr erreichte die Siegertaube bei leichtem Süd-West-Wind mit einer Geschwindigkeit von 1440,583  Metern in der Minute den heimatlichen Schlag.

 

 

Hier die weiteren Platzierungen: 2. SG Bomholt + Hartmann (Berg + Tal Herbern); 3. B. u. H. Meinke (Auf zur Heimat); 4. Emil Schwick (Auf zur Heimat Nordkirchen); 5. Bernhard Gesterkamp (Berg und Tal Herbern); 6. u. 7. Karin Tätweiler (Frohe Heimkehr); 8. Alfons Spitthöver (Heimattreue Stockum); 9. Rudolf Waltermann (Vorwärts); 10. Alfons Spitthöver; 11. Friedrich Eilers (Flieg und Sieg Südkirchen); 12.  Hubert Schwerdt (Stadtgeschwader); 13. Bernd Schlüter (Sturmvogel Nordkirchen; 14. Emil Schwick; 15. SG Bomholt + Hartmann; 16. Dieter Casper (Blauer Vogel) ; 17. Martin Fischer (Frohe Heimkehr); 18. Rudolf Waltermann; 19.  Heinz Maertens (Luftkreuzer Rinkerode); 20. Martin Fischer.

 

Der Konkurs konnte um 10.19,59 Uhr bei Paul Luecke (218,784 km) geschlossen werden.

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Die Saison ist eröffnet....

Am gestrigen Samstag war der offizielle Start der Reisesaison 2015 der RV "Germania" Werne. Die insgesamt 2715 Tauben der 80 Züchter wurden in das 215 Km entfernte Aschaffenburg gebracht und dort um 09:20 Uhr frei gelassen. Bei guten äußeren Bedingungen erreichte die erste Taube um 11:42:25 Uhr beim Sportfreund

Detlef Schulte ihr Ziel. An zweiter Stelle ist die Schlaggemeinschaft Bomholt-Hartmann um 11:48:46 Uhr und an dritter Stelle die Schlaggemeinschaft Meinke B&H um 11:45:02 Uhr.

 

Die komplette Liste gibt es wie immer hier

 

 

Die Letzen Preise für....

Nordkirchen Paul Lücke 12:02:33 Uhr
Werne SG Mecklenbrauck 11:52:42 Uhr
Herbern Bernhard Gesterkamp 11:58:53 Uhr
Rinkerode Bernhard Struckamp 12:04:42 Uhr
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"Germania" - Mitglieder fiebern Saisonstart entgegen

Mit einen 81 Lenzen hat Bernd Schlüter im Brieftaubensport wahrlich alles erlebt. Für ihn gehört der enge Kontakt zu seinen „gefiederten Rennern“ im Schlag zu den täglichen Freuden
Mit einen 81 Lenzen hat Bernd Schlüter im Brieftaubensport wahrlich alles erlebt. Für ihn gehört der enge Kontakt zu seinen „gefiederten Rennern“ im Schlag zu den täglichen Freuden

Werne. „Selbst nach mehr als 50 Jahren im Brieftaubensport ist die Anspannung vor dem ersten Preisflug immer noch riesengroß.“ Bernd Schlüter, inzwischen 81-jähriger Erfolgszüchter in den Reihen der 130 Mitglieder zählenden Reisevereinigung „Germania“, ist jedes Jahr aufs Neue nervös, wenn der Startschuss zur neuen Reisesaison fällt. Am heutigen Samstag (02. Mai) findet mit dem ersten Wettflug ab Aschaffenburg (210 km) der offizielle Auftakt statt.

 

Zwar waren die zurückliegenden Trainingsflüge bereits ein erster Test, doch erst  wenn alle „Germania“-Mitglieder ihre computergesteuerten Erfassungsgeräte und Antennen angeschlossen haben, weiß jeder, wie es um die Qualität seiner „gefiederten Wettrenner“ steht.

 

„In der Wettflugliste ist schwarz auf weiß abzulesen, wer seine Tauben am Ende tatsächlich in guter Verfassung hat“, ergänzt RV-Vorsitzender Michael Schulz, der als Flugleiter - gemeinsam mit seinem Züchterkollegen Martin Fischer - für die reibungslose Heimkehr der rd. 2.700 an den Start gehenden Tiere verantwortlich zeichnet. „Manches Mal überwiegt die sportliche Enttäuschung und dann ist die Vorfreude schnell verflogen.“

 

Selten verlief die Vorbereitung auf eine Saison derart reibungsloslos, wie in den zurück liegenden Wochen. Frühlingshafte Temperaturen und ausgezeichnete Rahmenbedingungen trugen dazu bei, dass die „Renner der Lüfte“ ab Anfang März wieder ihr tägliches Training am heimischen Schlag aufnehmen konnten. Auch wenn es vereinzelte Verluste durch Greifvögel gab, bauten die über die Wintermonate in Volieren untergebrachten Tauben schnell wieder eine gute Wettflugform auf.

 

„Die ist wichtig, damit gerade auf den Trainingsflügen eine zügige und problemlose Heimkehr erfolgt“, erläutert Bernd Schlüter, der aufgrund seines Alters nicht mehr so häufig wie in der Vergangenheit privat vortrainiert. Allerdings berichtet er von

Kai Schulze-Kersting ist einer aus dem Kreis der hoffnungsvollen Nachwuchszüchter.
Kai Schulze-Kersting ist einer aus dem Kreis der hoffnungsvollen Nachwuchszüchter.

einzelnen Züchterkollegen, die in eigener Regie bereits ein Dutzend Mal ihre Tiere weggefahren haben,  bevor der erste offizielle RV-Vorflug angesetzt war.

 

Das private Vortraining hilft zwar den Tauben (und Züchtern!), ihre erforderliche  körperliche Verfassung  aufzubauen – gleichwohl: Ein altes Brieftaubensprichwort sagt: „Am Ende zählt`s . . .“ Erst im Monat Juli mit den entscheidenden Langstreckenflügen ab Wegscheid (500 km) und Micheldorf (610 km) werden viele Meisterschaften entschieden und gute Plazierungen gesichert. Daher scheint es häufig eher angebracht, die Formkurve der „gefiederten Renner“ möglichst langsam aufzubauen, um diese über einen längeren Zeitraum konstant zu halten.

 

Was für den „alten Hasen“ Bernd Schlüter im Laufe der Jahrzehnte zur jährlich wiederkehrenden Routine geworden ist, muss sich der 19-jährige Nachwuchszüchter Kai Schulze-Kersting erst noch erarbeiten. Seit zweieinhalb Jahren ist er einer von insgesamt neun jugendlichen Sportfreunden in Reihen der RV „Germania“. Für ihn ist vor allem die Zucht eine große Herausforderung: „Die beim Schlupf aus den Eiern kleinen und flauschigen Jungtiere aufwachsen zu sehen, bis sie mit rd. 21 Tagen dann selber für sich sorgen können, bereitet mir im Moment die größte Freude“, sagt Kai-Schulze-Kersting, der mit seinem Nachwuchs erst an der im August beginnenden Jungtaubenreise teilnehmen wird.

 

„Die Zucht und das Spiel mit Brieftauben geht auf eine mehr als 125-jährige Tradition  zurück“, berichtet Jochen Höinghaus, Vorsitzender des Regionalverbandes „Lippe-Ruhr“ mit sieben angeschlossenen Reisevereinigungen und rd. 700 Mitgliedern. Mit Blick auf die „ausgezeichneten Rahmenbedingungen in Werne“ verweist er darauf dass  die RV „Germania“  heute zu den zehn Mitglieder stärksten der rd. 660 Reisevereinigungen in ganz „Brieftaubendeutschland“ zählt. „Dafür gilt vor allem den heimischen Aktiven ein besonderer Dank!“

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Nachwuchs-Taubenzüchter aus Nordkirchen mit 42

NORDKIRCHEN. Taubenzüchter haben ein Problem: Sie werden immer weniger. Tauben zu züchten ist ungefähr so modern wie Hippiehosen aus den 70ern. Wir wollten wissen, wie es um die Taubenzüchter in Nordkirchen steht. Ein Erfahrungsbericht mit Video.

Taubenzüchter Emil Schwick(42) und seine Tauben sind unzertrennlich.
Taubenzüchter Emil Schwick(42) und seine Tauben sind unzertrennlich.

Als ich Bernd Schlüter vom Taubenverein Sturmvogel erreiche, schlägt er vor, zu Emil Schwick zu fahren. Er sei einer der Newcomer im Taubenbusiness. Ihm gehöre die Zukunft. Auf der Suche nach den Taubenzüchtern in Nordkirchen fällt schnell auf: Die Szene ist alt. Vier Taubenzuchtvereine gibt es in Nordkirchen: Sturmvogel, Gute Hoffnung, Flieg und Sieg sowie Auf zur Heimat.

 

Schon in den vergangenen Jahrzehnten hat die Reisevereinigung Germania Werne viele Mitglieder verloren. „Als ich damals angefangen habe, waren wir noch 120 Züchter in der RV. Heute sind es noch 85, aber wir haben schon wieder 20 von woanders aufgenommen“, erzählt Emil Schwick in seiner Gartenlaube.

 

Hunde hält ja auch jeder...

 

Als Emil Schwick eine Taube holt, frage ich mich, warum das überhaupt so ist. Hunde hält ja auch jeder, Katzen auch. Warum dann nicht auch Tauben? Er hat seine Taube mit der Ringnummer 745 in den Händen. Hat die Angst? „Keinesfalls“, antwortet der Tierzüchter. Sie ist seine zutraulichste Taube, erklärt er. Emil Schwick hält sie in den Händen. Sie wirkt nicht, als wolle sie weg. Und auf der Schulter bleibt das Tier auch sitzen. Dann lässt er sie wieder fliegen.

 

Schwick ist eine absolute Ausnahme in der Szene. Er ist jung. „Wir sind eine Taubenzüchterfamilie, mein Opa hatte Tauben, mein Vater hatte Tauben, meine beiden Onkels haben Tauben. Ich bin in die ganze Geschichte reingewachsen“, sagt er. Der Taubenzüchter ist 42 Jahre alt, zieht den Altersschnitt weit nach unten. Bernd Schlüter sitzt auf der Holzbank neben Schwick. Schlüter ist 81. Damit gehört er zwar zu den ältesten Taubenzüchtern der Gemeinde. Aber in dieser Altersspanne tummeln sich viele Züchter.

 

Aufgezogen wegen Taubenzeitschriften

Eigentlich hatte Emil Schwick lange Fußball gespielt, ambitioniert in der Verbandsliga und Oberliga. Immer wieder ist er schief angeguckt worden. „Wenn wir gegen Bielefeld oder Lotte gespielt haben und länger mit dem Bus gefahren sind, habe ich Taubenzeitschriften gelesen. Die Mitspieler haben mich dann aufgezogen.“

 

Ärgern ließ er sich davon nicht. „Sie haben gemerkt, dass mich das nicht interessiert, bis es so weit war, dass ich fünf Zeitungen mitbringen musste. Wenn ich heute Leute treffe, mit denen ich vor 15 Jahren gespielt habe, ist die erste Frage: Was machen die Tauben?“

Abgeben wollte er die Tauben seines Vaters nicht, als dieser einen Schlaganfall erlitt. Und so führte Schwick junior die Tradition fort: „Ich bin froh, dass meine Frau das akzeptiert. Sie kannte das Elend ja schon vom Fußball, als ich immer unterwegs war.“ Dort sind auch seine Kinder untergekommen.

 

Unterschied zwischen Straßen- und Reisetaube

 

Das ist typisch. Das Interesse ist ansonsten nicht besonders hoch. Die Tiere haben kein gutes Image. Angeblich übertragen sie Krankheiten, vermehren sich unkontrolliert und koten die Innenstädte voll – viele Vorurteile halten sich wacker in der Gesellschaft, die meisten stimmen nicht.

 

Zwischen einer Reisetaube und einer Straßentaube liegt ein himmelweiter Unterschied. Die einen sind Hochleistungssporttiere, die anderen kämpfen ums nackte Überleben. Brieftauben bekommen ein spezielles Futter, das sie kräftigt. Die wilden Tauben fressen Nahrung, die sie nicht vertragen.

 

Als ich den Schlag betrete, wird der Aufwand deutlich: Jedes Taubenpaar hat eine eigene Zelle, in der es leben kann. Bestimmt 30 Zellen gibt es hier. Wobei Zellen nach Gefängnis klingen. Eingesperrt sind sie nicht. Vier Stunden täglich sind Emil Schwick und sein Kollege Pawel Grondei in der Reisesaison mit den Tieren beschäftigt, sagt er.

 

Hightech für Tauben

 

Die Taubenschläge müssen sauber gemacht werden und werden zur Erholung nach langen Flügen bekommen die Tauben sogar manchmal ein Bad in warmem Wasser. Hinter den Wänden befindet sich Hightech. Eine Heizung und eine Lichtanlage hat der Schlag, alles in dreifacher Ausführung: Neben dem Schlag für seine Reisetauben gibt es noch den Zuchtschlag und den Schlag für die Jungtauben.

 

Dreckig ist keines von Schwicks Tieren. Das Gefieder der Vögel ist weich. Während man anfangs noch dem Kontakt abgeneigt war, weicht diese Hemmschwelle langsam. Schwick streichelt „Lewandowski“ über die Federn. Lewandowski ist Pole, hat am Ring auch ein polnisches Erkennungszeichen.

 

Und passend wohnte er vergangenes Jahr noch in einer Zelle mit gelben Wänden. Die Farben dienen der Orientierung. Jetzt wohne Lewandowski in einer blauen Zelle. Nebenan im Zuchtschlag befinden sich die gerade geschlüpften Tiere. Hier wohnt auch „698“, lange Zeit der Star in Schwicks Mannschaft. „Die Taube kennt in der RV jeder“, sagt er.

 

"698" - Star im Ruhestand

 

Kein Wunder, „698“ war in den beiden Vorjahren der beste Vogel in der Reisevereinigung Germania Werne, zu der die Nordkirchener, Herberner und Werner Vereine gehören. Jetzt ist die Preistaube nur noch Zuchttier. Bis zu 20 Jahre alt kann sie werden. Und sie hat schon für jede Menge Nachwuchs gesorgt. Die jüngsten Tiere im Zuchtschlag sind wenige Tage alt.

Schwick hängt an den Tauben: „Für die Taube wird alles getan. Sie wird nur zum Flug eingesetzt, wenn sie fit ist. Das Verhältnis zwischen Taube und Züchter ist wichtig.“ Immer wieder geht der Blick nach draußen. Von einem Trainingsflug sind bislang nicht alle Tauben zurückgekehrt.

 

Der Züchter wird da nervös. „Ich vermute, dass ein Sperber oder Habicht reingeflogen ist. Dann flüchten alle und kommen erst nach und nach. Es fehlt noch meine beste Taube“, erklärt er.

 

Tierschutz und Taubensport

 

Wenn die schnellen Renner nicht ankommen, „dann kann ich heute Nacht nicht pennen. Man möchte, dass jede wiederkommt und dass es ihr gut geht“, meint Schwick und ist verärgert über die Greifvögel: „Das sind schöne Tiere. Aber es sind Tauben unterwegs, die mehrere Tausend Euro kosten und einfach gefressen werden“, meint Schwick. Hier kollidieren Tierschutz und Taubensport.

Bevor Bernd Schlüter aus dem Auto aussteigt, blickt er sich in seiner Nachbarschaft um. „Da hat mal einer gewohnt, der hatte Tauben“, sagt er und zeigt nach vorne raus. „Dort auch und da hinten waren auch mal zwei.“ Ich frage nach der Zukunft, greife eine Zahl aus der Luft: „Blicken wir mal 20 Jahre voraus. Gibt es dann überhaupt noch Taubenzüchter?“ Schlüter entgegnet: „So lange wird es nicht mehr dauern.“ 

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RV "Germania" bestimmt Reiseplan

Frühjahrsversammlung der Taubenzüchter

 

Ohne Diskussionen durchgewunken wurden die meisten der insgesamt zwölf auf der Tagesordnung stehenden Punkte der Reisevereinigung "Germania" Werne, die am Sonntag (01. März) zur Frühjahrsversammlung ins Vereinsheim am Grote-Dahl Weg geladen hatte. Rd. 70 Sportfreunde waren der Einladung gefolgt, um einmal mehr die Weichen für die anstehende Wettflugsaison zu stellen.

 

RV-Vorsitzender Michael Schulz und seine Vorstandskollegen hatten in Abstimmung mit den übrigen im Regionalverband 412 "Lippe-Ruhr" organisierten Reisevereinigungen einen Reiseplan entwickelt, der auf der Altreise insgesamt 13 Flüge mit Entfernungen von 210 km (Aschaffenburg) bis 605 km (Micheldorf/Österreich) vorsieht. Mehrheitlich entschieden sich die heimischen Züchter dafür, im Rahmen der Jungtierreise insgesamt sechs Preisflüge von 114 km (Breuna) bis Erlangen (330 km) durchzuführen.

 

Sportfreund Helmut Pelster wurde für ein weiteres Jahr zum Einsatzobmann gewählt, während in der Uhrenkommission Christine und Rosi Mecklenbrauck sowie Günter Waßmann und Louisa Schulz im Einsatz sind. Die Flugleitung liegt in den bewährten Händen des

RV-Vorsitzenden Michael Schulz und seines Stellvertreters Martin Fischer.

 

Die Kassenprüfer verwiesen auf gesunde RV-Finanzen und bescheinigten dem Kassierer Raimund Fischer eine ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung, so dass am Ende die Entlastung einstimmig erfolgte.

 

Bereits jetzt richten die Sportfreunde den Blick auf das Ende des Jahres 2016, wenn die Reisevereinigung "Germania" ihr 90-jähriges Bestehen feiert. Aus diesem Grunde finden in der Zeit vom 09. - 11. Dezember 2016 die traditionellen Regionalverbandstage in Werne statt. Ein Festausschuss, der sich um die Details und Einzelheiten des Programms kümmern soll, wird rechtzeitig eingesetzt.

 

Positiv wurde die Anschaffung neuer Polsterstühle im Vereinsheim zur Kenntnis genommen. Hallenwart Detlef Schulte wies darauf hin, dass bei nächster Gelegenheit auch die in die Jahre gekommenen Tische ausgetauscht werden.

 

Der Bericht über die Delegiertenversammlung des Regionalverbandes 412 "Lippe-Ruhr" rundete eine harmonisch verlaufende RV-Frühjahrsversammlung ab, wobei jeder Züchter ab sofort sein spezielles Augenmerk auf die richtige Saisonvorbereitung seiner

"gefiederten Wettrenner" legt.

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Freie Jungtaubenflüge 2015

Liebe Sportfreunde,

 

auch in diesem Jahr wollen wir wieder freie Jungtaubenflüge veranstalten. Anders als im letzten Jahr geben wir jedem Züchter die Möglichkeit, Transportboxen für seine Tauben zu mieten.

 

  • Bei Vorbestellungen ab min.   80 Boxen wird pro Box 25 € genommen
  • Bei Vorbestellungen ab min. 100 Boxen wird pro Box 20 € genommen

Vorbestellungen werden per E-Mail unter rvgermaniawerne@hotmail.de oder unter der 0175 207 97 93 bzw unter der 01525 613 35 95 entgegen genommen.

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Frühjahrsversammlung 2015

Tagesordnung der Frühjahrsversammlung 2015

 

  1. Anwesenheit
  2. Gedenken der Verstorbenen
  3. Verlesen der letzten Niederschrift
  4. Anträge
  • Aufnahme neuer Mitglieder
  1. Bericht über das Geschäftsjahr 2014
  2. Bericht der Kassenprüfer
  3. Entlastung des Vorstandes
  4. Reiseplan 2015
  5. Wahlen
  • Einsatzobmann
  • Auflassleiter
  • Fahrer
  • Uhrenkommission
  1. Halle
  • Investiitionen 2015 und 2016
  • Restzahlung Kabinenexpress
  1. Bericht aus dem Regionalverband 412
  2. Verschiedenes
  • Wagen säubern
  • Freie Jungtaubenflüge
  • Pockenimpfstoff
  • Transportgemeinschaft Werl
  • RV Ausstellung 2015 (19. - 20.12.15)
  • Regionalausstellung 2016 (09. - 11.12.2016)
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