Hier ist Jupp beim Mannschaftsarzt

Werne – Ganz vorsichtig schiebt Tierarzt Rene Becker (43) das Endoskop in den Schnabel. Hier werden die Atemwege von BILD-Brieftaube Jupp untersucht!


„Gerade in der zweiten Hälfte der Saison sollte man mit den Tieren noch einmal zum Gesundheits-Check. Denn für die langen Flüge mit bis zu 650 Kilometern müssen die Vögel wirklich topfit sein”, sagt der Experte.

Ein Blick auf den Bildschirm – offenbar sind Jupps Schleimhäute frei von Parasiten. Unterm Mikroskop liegt ein Kropf-Abstrich. „Auch keine Spur von Trichomonaden. Diese Geißeltierchen können die Leistungsfähigkeit sehr beeinflussen”, sagt Becker.

 

Zum Schluss des Arztbesuches gab es für Jupps besitzer Jochen Höinghaus (53) noch einen Ernährungs-Tipp vom Tauben-Doc: „Reichern Sie die energiereiche, leichtverdauliche Körnermischung vor den langen Flügen mit mehrfach ungesättigten Ölen an.” Inzwischen war Jupp schon wieder erfolgreich: Beim Flug ab Hemau (440 km) kam die BILD-Taube als 488. von 1862 Tauben in den Heimatschlag.


Jochen Höinghaus: „Das ist der vierte Preis in sechs Preisflügen. Ein akzeptables Halbzeit-Ergebnis. Die Flugbedingungen waren oft alles andere als perfekt.”

 

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