Federn spreizen für die Meisterschaft

Bomholt-Hartmann und Fischer beste Züchter

(v.ln.r.) Manfred Mecklenbrauck, Karl Hälker, Frank Hälker, Manfred Luer, Emil Schwick, Willi Bomholt, Klaus Reher, Hermann Saller, Dieter Casper u. Bernd Schlüter
Am Samstag abend wurden die Meister der vergangenen Reisesaison geehrt, sowie die Jubilare, die 50 Jahre Mitglied im Verband sind
Mit dem RV-Vorsitzenden Michael Schulz(l.) in ihren Reihen präsentierten die Sieger ihre Urkunden
Mit dem RV-Vorsitzenden Michael Schulz(l.) in ihren Reihen präsentierten die Sieger ihre Urkunden


Die Preisrichter begutachten dafür Kriterien wie: Gesamteindruck Auge und Kopf, Knochenbau Brustbein und Becken, Form und Festigkeit des Rückens, Muskulatur Harmonie und Gleichgewicht des Körperbaus und Flügel, Schwanz und Gefieder.

 

Für den schönsten Standardvogel wurden Jochen Höinghaus und Paul Quante ausgezeichnet. Das schönste Standardweibchen gehört der Schlaggemeinschaft Willi Bomholt und Udo Hartmann. Den schönsten Jungvogel zog Martin Fischer.  Für das schönste Jungweibchen wurde Josef Rehr geehrt.

 

Den ersten Platz für die beste Gesamtleistung der Alttauben machten Willi Bomholt und Udo Hartmann und erzielten dabei 280,50 Punkte.

Den zweiten Platz mit ebenfalls 280,50 Punkte erreichte Martin Fischer und den dritten Platz teilen sich die Sportfreunde Egon Abdinghoff und Friedhelm Holtmann mit jeweils 280,25 Punkten.

 

Für die Gesamtleistung der Jungtauben wurde Martin Fischer mit 279,50 Punkten und dem ersten Platz ausgezeichnet. Josef Rehr schaffte es mit 279,25 Punkten auf den zweiten Rang. Patrick und Martin Tamsel freuten sich mit 278,75 Punkten über den dritten Platz.

 

Der Sonntag endete mit einer Internetversteigerung von zwölf Tauben, die man in den Ausstellungsräumen begutachten konnte und zehn Gutscheine für Jungtauben. Bis zur Reisesaison von April bis September beschäftigen sich die Züchter mit den Paarungen und dem Nachwuchs, der bis dahin fit gemacht wird.

Zum Abschluss des traditionellen Ausstellungswochenendes im Vereinsheim der Reisevereinigung "Germania" Werne von Freitag bis Sonntag mit 300 Brieftauben wurden die Besten ausgezeichnet.

Auch wenn der Brieftaubensport in den Fünfzigern- und Sechzigerjahren seine Hochkonjunktur als Rennsport des "Kleinen Mannes" hatte, zieht sich diese Leidenschaft heute durch alle Berufsgruppen. "Die teuerste Taube wurde vor kurzem für 360.000 € von Belgien nach China verkauft", erzählte Züchter Jochen Höinghaus. Mit über 90 reisenden Schlägen und über 125 Mitgliedern gelte die hiesige RV als drittgrößte Deutschlands.

Hat sie auch die schönsten Vögel? 


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